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Unsere Schule

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Die Johannes-Schule ist eine 4- bis 6-zügige Gemeinschafts-Grundschule im Frechener Stadtteil Königsdorf. Sie wird zurzeit von etwa 470 Kindern besucht. Die Schule ist seit dem Schuljahr 2006/07 eine offene Ganztagsschule.

Offene Unterrichtsformen, Projektwochen, mehrtägige Klassenfahrten sowie eine enge Zusammenarbeit mit den Eltern gehören zum Schulprogramm. Das Lernen mit neuen Medien ist in allen Klassen durch Medienecken gewährleistet. Der Computerraum wird ebenfalls von allen Klassen genutzt.

Alles auf einen Blick

Alle Informationen zur GGS Johannes-Schule in Frechen-Königsdorf.

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Zurzeit besuchen 470 Kinder unsere Schule in 19 Klassen, die jahrgangsbezogen unterrichtet werden. Das Kollegium der Johannes-Schule besteht aus einer Schulleiterin, einer Konrektorin (in Mutterschutz), 26 Lehrerinnen, einer Lehramtsanwärterin, einer Sekretärin und zwei Hausmeistern.

Morgens können die Kinder das Schulgebäude ab 7:45 Uhr betreten. Der Unterricht beginnt ab 8:00 Uhr und gliedert sich in 45-minütige Unterrichtstunden.

1. Stunde
8:00 bis 8.45 Uhr

2. Stunde
8:45 bis 9.30 Uhr

1. Hofpause
9:30 bis 10:00 Uhr

3. Stunde
10:00 bis 10.45 Uhr

4. Stunde
10:45 bis 11.30 Uhr

2. Hofpause
11:30 bis 11:50 Uhr

5. Stunde
11:50 bis 12.35 Uhr

6. Stunde
12:35 bis 13.20 Uhr

7. Stunde
ca. 13:30 bis 14.15 Uhr

8. Stunde
ca. 14:15 bis 15.00 Uhr

Unsere OGS

Offene Ganztagsschule

Kinder der Johannesschule

Im außerunterrichtlichen Bereich werden die Kinder der Offenen Ganztagsschule in elf Gruppen von 33 geschulten Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen betreut. Sieben Gruppen davon sind reine OGS-Klassen.
Träger der OGS ist der Verein Schuloase e.V.

Was bedeutet OGS?

Die offene Ganztagsschule (OGS) ist ein ganztägiges Bindungsangebot, bei dem Lehrkräfte am Vormittag und pädagogische Fachkräfte am Nachmittag im Einsatz sind. Von 8.00 Uhr und 16.00 Uhr ist die OGS in festen Gruppenstrukturen organisiert und bietet neben einem gemeinsamen Mittagessen und Lernzeiten in Kleingruppen vielfältige Angebote. Bis 15.00 Uhr besteht eine Anwesenheitspflicht für die Kinder.

Reine und gemischte OGS-Klassen

Es wird zwischen reinen OGS-Klassen, in denen alle Kinder den Ganztag besuchen und gemischten Klassen, in denen ein Teil der Kinder nach dem Unterricht nach Hause geht, unterschieden. Kinder aus gemischten Klassen bilden zusammen eine “OGS-Gruppe”, in reinen OGS-Klassen bleibt die Klasse als Gruppe gleich. Dies stärkt die Klassengemeinschaft und macht eine besonders enge Zusammenarbeit zwischen den Lehrkräften und den pädagogischen Fachkräften möglich. Auf einer Stundentafel werden die Lernzeiten über den ganzen Tag verteilt. Die Hausaufgaben werden während dieser Lernzeiten erledigt.

Unser Team

Das Kollegium

Hier können Sie einige Kolleginnen der Johannes-Schule sehen, die den Kindern im schulischen Alltag zur Seite stehen und sie auf ihrer Reise durch die Grundschule begleiten.

Unser Anliegen ist es, dass alle Kinder gerne zur Schule kommen und dem Lernen mit einer positiven Grundeinstellung gegenüberstehen. Wir versuchen die Kinder mit unserem Handeln bestmöglich zu fördern und zu fordern und sie in ihrem Handeln zu stärken.

Die Lehrerinnen der GGS Johannesschule Königsdorf

Unsere Schulleiterin

Anne Lichtenberg

Frau Lichtenberg

Anne Lichtenberg kam im Schuljahr 1992/93 als Lehrerin an die Johannes-Schule Königsdorf. Seit 2002 hat sie das Amt der Schulleiterin inne.

Ihr Anliegen als Schulleiterin ist es, dass alle an Schule Beteiligten gerne zur Schule kommen und sich in einer Atmosphäre des gegenseitigen Respekts und Vertrauens begegnen. Ebenso wichtig ist es ihr, dass die Kinder in ihren jeweiligen Klassen eine Gemeinschaft bilden, die alle Mitglieder auf- und annimmt.

Die Lehrerinnen und Lehrer sollen Freude am Lehren empfinden und es so den Kindern möglich machen, gut und gerne zu lernen. Die pädagogischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sollen die Kinder sinnvoll und gerne unterstützen.

Die Eltern unserer Schülerinnen und Schüler sollen ein gutes Gefühl haben, wenn sie uns ihre Kinder anvertrauen und bei Kritik einen offenen Ansprechpartner für einen konstruktiven Dialog finden.

Die Kinder und der stetige Umgang mit ihnen sind der wichtigste Grund dafür, dass Frau Lichtenberg gerne Schulleiterin ist. Für sie ist es dabei besonders schön, immer wieder zu sehen, wie toll sich die Kinder entwickeln. Das Arbeiten mit einem engagierten und verlässlichen Kollegium, das Schulentwicklungsvorhaben offen und hinterfragend begleitet, das mitdenkt und verantwortlich handelt, bereitet ihr ebenso Freude.

Frau Hack

Unsere Konrektorin

Eva Hack

Eva Hack kam im Schuljahr 2014/2015 an die Johannes-Schule.
Seitdem hat sie das Amt der Konrektorin inne.

Momentan befindet sich Eva Hack in Mutterschutz/Elternzeit.

Frau Kraus

Unsere Sekretärin

Frau Kraus

Frau Kraus ist seit 2000 an der Johannes-Schule. Mit viel Freundlichkeit und großem Organisationstalent hilft sie täglich den vielen großen und kleinen Leuten, die in ihr Büro kommen. Dabei macht sie keinen Unterschied zwischen Sekretariatsaufgaben und Situationen, in denen ein liebes Wort und ein Pflaster Trost spenden können.

Unser Hausmeisterteam

Hausmeisterteam

Herr Morabet, Herr Hein sind als Hausmeister für die Johanens-Schule Königsdorf zuständig. In allgemeinen Vertretungsfällen betreuen darüberhinaus Herr Lenz, Herr Wieland und Herr Kippke unsere Schule.

Derzeit betreuen sie nicht nur die vielen unterschiedlichen Schulgebäude, sondern begleiten auch die stetigen Veränderungen und die großen Umbaumaßnahmen, die an unserer Schule derzeit durchgeführt werden, um neue Schulgebäude für eine wachsende Anzahl von Schulkindern zu bauen. Dabei sind sie unsere stets kompetenten und immer freundlichen Ansprechpartner für alle möglichen Belange rund um das Schulgebäude.

Rechnenaufgaben lösen

Im Fachunterricht unterrichten:

  • Frau Lichtenberg – Schulleitung
  • Frau Hack – derzeit in Mutterschutz
  • Frau Badinski
  • Frau Tina Rotter
  • Frau Marianne Rotter
  • Frau Schneider
  • Frau Teichert
  • Frau Türk
  • Frau Boulaich (Lehramtsanwärterin)

Unsere Geschichte

Wie alles begann: Die Gründung unserer Schule

Anfang des 20. Jahrhunderts gab es in Groß- und Kleinkönigsdorf jeweils eine eigene Schule. Die Schule in Großkönigsdorf an der Aachener Straße (heute Friseur Conrads) lag für die Zwecke des Unterrichts sehr ungünstig, da sowohl die Bahnlinie als auch der zunehmende Straßenverkehr sich als zunehmend störend erwiesen. Da die Schule in Kleinkönigsdorf (Freimersdorfer Weg) an ihre Kapazitätsgrenzen stieß, fasste man den Plan an neuer Stelle, zwischen den beiden Orten auf einem freien Feld, eine neue Schule zu errichten. 1906 begannen die Bauarbeiten und zu Ostern 1907 konnte ein mehrklassiges Schulgebäude mit zwei Lehrerwohnungen bezogen werden. 244 Kinder besuchten die neue Schule.

Im April 1951 begann man mit dem Bau eines Schulerweiterungsbaus. Die Schule hatte nun 9 Klassen mit insgesamt 383 Schülern. Im quergestellten Anbau an das alte Schulgebäude wurden je 2 Klassenräume im Erd- und Obergeschoss errichtet. Im Dachgeschoss wurde ein Werkraum eingerichtet, in dem auch Filmvorführungen stattfinden konnten. Im Mai 1952 wurden die Räume bezogen. 1966 wurde nach zweijähriger Bauzeit ein moderner Schulerweiterungsbau eingeweiht, der außer acht Klassenräumen auch eine Aula, zwei Gruppenräume sowie weitere Nebenräume umfasste.
Seit 2006 ist die Johannes-Schule eine Offene Ganztagsschule.

Header der Chronologie der Johannesschule

Erst in den ersten Jahrzehnten des 19. Jahrhunderts wurden die Schulverhältnisse einheitlich geregelt. So besuchten Kinder aus Großkönigsdorf bis 1838 eine Schule in Buschbell. Als erste Königsdorfer Schule diente der Tanzsaal der Wirtschaft Schiefer (heute: Farben-Noll). Ein eigenes Schulgebäude wurde an der Aachener Straße errichtet. Das Gebäude beherbergt heute einen Friseursalon. Während des Baus der Eisenbahnlinie wurden dort in zwei Klassen 120 Kinder unterrichtet.

Die Kinder von Kleinkönigsdorf mussten bis 1864 zu Fuß bis nach Brauweiler gehen, um am Unterricht teilzunehmen. Danach wurde eine kleine Schule im heutigen Freimersdorferweggebaut, die später abgerissen wurde.

Als die Schule an der Aachener Straße zu klein wurde, plante man den Neubau einer Schule, die zwischen Klein- und Großkönigsdorf liegen sollte. So entstand der älteste Teil unseres Altbaus, der 1907 eingeweiht wurde. Neben vier Klassenräumen, in denen anfänglich 244 Kinder unterrichtet wurden, gab es auch einen Gebäudeteil mit  zwei Lehrerwohnungen. Erster Hauptlehrer an dieser Schule war Matthias Bauer.

Historisches Schulfoto
Historisches Klassenfoto

Über die Zeit des ersten Weltkrieges und die schwierige Nachkriegszeit enthält die Schulchronik keine Hinweise. Kinder von Groß- und Kleinkönigsdorf wurden nach dem Krieg gemeinsam in unserem Schulgebäude unterrichtet, sodass die Kleinkönigsdorfer Schule nicht mehr benutzt wurde.

In den Zwanziger Jahren wurden an Schulen erstmals zahnärztliche Reihenuntersuchungen durchgeführt. Diese Vorsorgemaßnahme wird auch heute noch durchgeführt – mit dem Unterschied, dass damals bei Bedarf und mit Einverständnis der Eltern die Zähne in einer „fahrbaren Zahnklinik“ gleich behandelt wurden. Diese Praxis bestand bis in die Fünfziger Jahre.

1945

Auch über die Zeit vor und während des Zweiten Weltkrieges ist keine Chronik mehr erhalten. Fest steht, dass die Schule im letzten Kriegsjahr geschlossen war und am 6. September 1945 wieder eröffnet wurde. 170 Kinder der ersten vier Jahrgänge wurden von Rektor Josef Bergfelder und drei weiteren Lehrerinnen unterrichtet. Kurz darauf, am 23. Oktober 1945 genehmigte die Militärregierung auch die Aufnahme des Unterrichts für die Klassen fünf bis acht. Am 11. November 1945 wurde schließlich die Tradition des Martinszuges wieder aufgenommen. Unter großer Anteilnahme der Bevölkerung feierte die Schule das Martinsfest.

1949

Zu Ostern stieg die Schülerzahl stark an. 403 Schüler mussten in nur vier Klassenräumen unterrichtet werden. Um dies zu ermöglichen, fand der Unterricht abwechselnd morgens und nachmittags statt. Auch in jener Zeit wurden schon Neuerungen eher skeptisch aufgenommen, wie der Chronist zu berichten weiß:

„Im ersten Schuljahr wird zum ersten Male nach der Ganzheitsmethode gearbeitet (….). Die Lehrer und Lehrerinnen der Schulneulinge wurden in den vergangenen Monaten (….) geschult. Sie paßt sich der ganzheitlichen Auffassungsweise der Kinder dieser Altersstufe an, findet jedoch zunächst trotz vorheriger Belehrung bei den Eltern nicht das richtige Verständnis, da sie stark von den gewohnten Unterrichtsmethoden abweicht.“

Leider ist nicht überliefert, worauf genau sich diese Methode bezieht.

1952

Die wachsenden Schülerzahlen machten eine Erweiterung des Schulgebäudes unvermeidlich.

„Kinder und ihre Lehrer und Lehrrinnen freuen sich über den Beginn des Baus, nicht minder aber die Eltern, weil endlich in absehbarer Zeit das Zweischichtensystem, das viel Unruhe in Schule und Elternhaus hineintrug, beendet ist und eine ersprießlichere Bildungsarbeit gewährleistet wird.“

Am 7. Mai 1952 wurde der Erweiterungsbau seiner Bestimmung übergeben. Die Sommerferien wurden in diesem Jahr um 14 Tage verlängert, um ein Ausbreiten der Kinderlähmung zu vermeiden (Erlass des Kultusministeriums). Im selben Jahr wurde das „Erste Gesetz zur Ordnung des Schulwesens im Land NRW erlassen. In diesem Zusammenhang führten alle Schulen Klassen- und Schulpflegschaften ein. Seither wird alljährlich der Ablauf des Martinszugs in der Königsdorfer Schulpflegschaft besprochen.

Auch das Jugendschutzgesetz war ein wichtiges Thema der Fünfziger Jahre. Schule und Elternhäuser wurden aufgerufen, die Jugend vor „Schund und Schmutz“ zu bewahren.

1953

In Folge der Flüchtlingsströme aus dem Osten wuchs auch im katholischen Rheinland der Anteil der evangelischen Bevölkerung. So wurde in zwei Klassenräumen unserer Schule eine evangelische Volksschule eingerichtet, der der Hauptlehrer Herr Hammler vorstand. Vor allem Kinder aus mittellosen Flüchtlingsfamilien wurden hier unterrichtet.

Die katholische Schule mit Rektor Becker hatte sechs Klassen. Die Klassenfrequenz lag zu jener Zeit bei bis zu 45 Schülern. 1959 wurde die Klassenfrequenz per Erlass auf 40 herabgesetzt.

Historisches Klassenfoto

1960 wurde unsere Schulturnhalle erbaut.

Zwischen katholischer und evangelischer Schule kam es in der Folgezeit immer wieder zu gegenseitigen Vorwürfen und starken Spannungen. Die Schulpflegschaft der katholischen Volksschule schlug vor, für die evangelische Schule ein eigenes Gebäude zu errichten, um der eigenen Raumnot zu entgehen. Dieser Vorschlag wurde nicht umgesetzt. Trotz alle Spannungen gab es aber auch harmonische Momente, wie der Chronist beispielsweise über eine gemeinsame Feier zu berichten weiß:

„Die Feier, die beide Kollegien vereinte, verlief sehr harmonisch und fröhlich. Es wurde beschlossen, zur Erinnerung die Etiketten der Weinflaschen in der Schulchronik aufzubewahren.“

1964 

Herr Kraushaar übernahm die Leitung der evangelischen Volksschule, die zu diesem Zeitpunkt 78 Schüler hatte und zweiklassig geführt wurde: 1.-3. Schuljahr und 4.–8. Schuljahr. Die, wie man heute sagen würde, jahrgangsübergreifende Arbeit fiel ihm nicht leicht:

„Um den verschiedenen Altersstufen gerecht zu werden, diktierte ich beispielsweise 2-3 Diktate zur selben Zeit.“

In den Sechziger Jahren wurde eine Partnerschaft zur belgischen Schule in Junkersdorf und zur belg. Gemeinde Diepenbeck ins Leben gerufen. Gemeinsame Feste und Schülerdarbietungen sollten der Völkerverständigung dienen und wurden jahrelang gestaltet. Den Schulchor aus Königsdorf leitete Lehrer Böttcher, später Herr Lammertink. Vom Dezember dieses Jahres berichtet der Chronist:

„In der Zeit vom 9.-16. wurden im 4. 5. u. 7. Schulj. die gemäß einem Erlaß des Herrn Kultusministers einheitlich zu stellenden Aufgaben geschrieben… Es handelte sich nicht um Prüfungsarbeiten; diese Arbeiten sollen vielmehr dem Lehrer einen Einblick in das Leistungsniveau seiner Klasse geben.“

Wenn uns das nicht bekannt vorkommt…

1966

Die Möglichkeiten, die der sich rasant entwickelnde Individualverkehr bietet, machte Königsdorf als Wohnort besonders attraktiv, und ein regelrechter Bauboom setzte ein. Steigende Schülerzahlen waren die Folge. So wurde die Schule 1966 ein zweites Mal erweitert.

Die Gemeindevertretung Lövenich, der Königsdorf vor der Gebietsreform 1972 angehörte, beschloss, die katholische Volksschule nach Papst Johannes XXIII. zu benennen. Der Alternativvorschlag „Kaiser-Karl-Schule“ (nach Karl, dem Großen) fand keine Mehrheit.

Im selben Jahr sprach sich die Schulpflegschaft der Johannes-Schule für die Beibehaltung der Bekenntnisschule aus. In der Folgezeit kam es zu weiteren Spannungen zwischen evangelischer und katholischer Schule. Dabei spielten auch die jeweiligen Pflegschaften eine prägende Rolle.

1967

Nach lebhaften Diskussionen in der Schulpflegschaft wurde die evangelische Schule in eine Gemeinschaftsvolksschule umgewandelt, an der evangelische und katholische Kinder gemeinsam unterrichtet werden konnten. Die Pflegschaften der katholischen wie auch der Gemeinschaftsschule warben fortan mit Briefen an die Eltern der Schulkinder offensiv für ihre jeweilige Schule. Zum Schuljahr 1967/68 sollten laut Elternwunsch 191 Kinder die katholische und 191 Kinder die Gemeinschaftsschule besuchen. Somit wurden auch 100 katholische Kinder in der Gemeinschaftsschule unterrichtet.

1968

Nach der Änderung der Verfassung in Nordrhein-Westfalen traten am 1. März die neuen Schulgesetze in Kraft. Die ehemalige Volksschule wurde in zwei Systeme, Grundschule und Hauptschule geteilt. Die Grundschule verblieb in Königsdorf, die Hauptschule wurde in Weiden eingerichtet. Die geburtenstarken Jahrgänge drängten in die Schulen, aber der Lehrernachwuchs blieb aus. So klagte der Chronist:

„Die jungen Lehrerinnen von heute sind nicht mehr mit den ehelos gebliebenen Fräuleins vergangener Jahrzehnte zu vergleichen. Sie ‘gehen weg wie warme Semmeln.’ “

1969/1970

Die Gemeinde Lövenich richtete ein Gymnasium ein. Da noch kein eigenes Gebäude vorhanden war, bezog das Gymnasium vier Klassenräume im Neubau unserer Schule. Im Laufe der folgenden Jahre wuchs die Schülerzahl so stark an, dass auf dem Schulgelände mehrere Pavillons aufgestellt wurden, damit der Schulbetrieb aufrechterhalten werden konnte. Insgesamt mussten über 900 Kinder untergebracht werden.

Gleichzeitig sank die Schülerzahl der katholischen Grundschule so weit ab, dass die Zahl der Schulkinder nicht mehr genügte, um einen ordnungsgemäßen Schulbetrieb durchzuführen. Deshalb wurden katholische und Gemeinschaftsgrundschule mit Beschluss vom 15.02.1971 zusammengelegt. Vom Schuljahr 1971/72 an gab es nur noch eine „Johannes-Schule, Gemeinschaftsgrundschule Königsdorf. Schulleiter war vorläufig Herr Heinen (ehemals katholische Schule), nachdem Herr Kraushaar (vorher Gemeinschaftsgrundschule) zur Albert-Schweizer-Schule versetzt wurde.

Zum Schuljahr 1972/73 übernahm Herr Griese als neuer Schulleiter  die Gemeinschaftsgrundschule.
Chancengleichheit war das große Schlagwort jener Zeit. Sie sollte unter anderem mit der Einführung des Schulkindergartens erreicht werden. „Spielendes Lernen“ hieß die Devise.

Ende des Schuljahres zog das Gymnasium nach Weiden in den dortigen Schulneubau um.

Im darauf folgenden Schuljahr fand die Schule für körperlich behinderte Kinder ihr Zuhause ebenfalls im Königsdorfer Schulgebäude. Bis 1982 war sie dort untergebracht.

1974

Mit der Zunahme des Individualverkehrs wurde der Schulweg für die Königsdorfer Kinder immer gefährlicher. Deshalb wurde ein Elternlotsendienst eingerichtet. Engagierte Eltern sorgen seitdem  an drei, später an vier gefährlichen Stellen für einen sicheren Schulweg.

1979/1980

Durch die Initiative „kindgerechter Schulanfang“ sollte der Übergang vom Kindergarten zur Schule für die Schulneulinge erleichtert werden. In den Klassenräumen wurden Spielecken mit vielen Spielen und Bausteinen sowie Eigentumsfächer für die Kinder eingerichtet.

Die Klassenfrequenzen Ende der 70iger / Anfang der 80iger Jahre betrugen 22 bis 24 Schüler im Durchschnitt.

1985

Für die Grundschulen traten neue Richtlinien und Lehrpläne in Kraft, die in den folgenden Jahren vielfältige pädagogische Entwicklungen ermöglichten. So wurde an unserer Schule als Schreibschrift die vereinfachte Ausgangsschrift (VA) eingeführt, die für die Kinder leichter zu erlernen ist als die bisher übliche lateinische Ausgangsschrift.  Erste Versuche der Unterrichtsgestaltung unter Einbeziehung von Freiarbeit und Wochenplänen sollten die Kinder dazu anleiten, selbständig mit Lernmaterialien verschiedenster Art zu arbeiten.

2002/03

Anne Lichtenberg übernimmt das Amt der Schulleiterin an der Johannes-Schule Frechen Königsdorf.

2006

Dem OGS Erlass zur Weiterentwicklung der OGS folgend wird die Johannes-Schule Frechen-Königsdorf im Jahr 2006 zur offenen Ganztagsschule. Für Schülerinnen und Schüler besteht nun nachmittags ein Betreuungsangebot und die Möglichkeit an Förder-, Forder- und Freizeitangeboten teilzunehmen. Dazu zählen auch das gemeinsame Mittagessen und die Hausaufgabenbetreuung.

2009

treten die neuen und überarbeiteten Lehrpläne und Richtlinien des Landes NRW in Kraft. Sie bilden eine verbindliche Basis für die Weiterentwicklung und Qualitätssicherung der pädagogischen Arbeit in Grundschulen. In jedem Fach werden in einer übersichtlichen Zusammenstellung alle Kompetenzen aufgeführt, die von jeder Schülerin und jedem Schüler auf dem ihm oder ihr jeweils erreichbaren Niveau erwartet werden.

2013

Im Jahr 2013 findet die offizielle Qualitätsanalyse, kurz QA, an der Johannes-Schule statt.

“Die Qualitätsanalyse (QA) dient dazu, Schulen in ihrer Schul- und Unterrichtsentwicklung zu unterstützen. Sie setzt auf Partizipation und Kooperation in der Zusammenarbeit zwischen der einzelnen Schule, der Qualitätsanalyse, der Schulaufsicht und der Fortbildung.

Grundlage jeder Qualitätsanalyse ist das Qualitätstableau NRW. Es basiert auf dem Referenzrahmen Schulqualität NRW.

Die Qualitätsanalyse gewinnt mit Hilfe ihrer standardisierten Verfahren und Instrumente Erkenntnisse zu folgenden Fragen:

  • Wie lehren die Lehrkräfte, wie lernen die Schülerinnen und Schüler?
  • Wie leben und arbeiten die schulischen Gruppen miteinander?
  • Wie führt die Schulleitung die Schule? Wie wirken die Gruppen zusammen, um die Schule zu entwickeln?

Die Qualitätsanalyse  gibt  der Schule eine Rückmeldung. Sie stellt die Ergebnisse der Auswertungen dar und setzt Impulse, wie die Schule sich weiterentwickeln kann.” (© MSB NRW/Michael Wilpricht)

Die Johannes-Schule Königsdorf konnte ein sehr positives und erfolgreiches Fazit aus der QA ziehen.